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Chronik

Geschichte des Schützenverein 1959 Rohrbach e.V.

Am 04.03.1959 trafen sich in der Gaststätte “ Pfälzer Hof ” bei Benninger , 13 Interessenten und beschlossen einstimmig die Gründung des Schützenvereins Rohrbach Die Gründungsmitglieder wurden namentlich nicht vollständig im Protokoll erfasst, lediglich der gewählte Vorstand:

Karl Nadler, Oberschützenmeister
Helmut Dorst, Schützenmeister
Erich Massner, Schriftführer
Willi Scherf, Kassierer
Willi Schardein, Schießleiter u. Gerätewart
Eugen Zahneißen, Beisitzer
Fritz Neuhardt, Beisitzer

Die Mitgliederzahl hat sich dann sehr schnell auf insgesamt 30 Mitglieder erhöht (erste Mitgliedermeldung an den PSSB).Der Mitgliedsbeitrag betrug zu Beginn 1,- DM monatlich und für Neumitglieder wurde eine Aufnahmegebühr in Höhe von 5,- DM erhoben.

Vereinslokal war zu Beginn die Gaststätte “ Zur Traube “ die Gaststätte existiert heute nicht mehr,sie war in der Hauptstrasse gegenüber der Einmündung Eisgasse).
Zu der Gastätte gehörte unter Anderem eine Kegelbahn. In dieser Kegelbahn
wurden 2 Luftgewehrstände eingerichtet. Später kam ein “abenteuerlicher“ 15m Stand für Zimmerstutzen hinzu. Geschossen wurde entlang der Aussenmauer der Kegelbahn – durch ein Fenster in den Garten.

 

Der Schiessbetrieb wurde in der ersten Ausschusssitzung vom 11.03.1959 wie folgt festgelegt:

1. Jeder Schütze schiesst auf 2 Scheiben und bezahlt dafür einen Unkostenbeitrag in Höhe von 40 Pfennig.

2. Sozusagen als Standordnung:
a) Bevor ein Schütze den Schiesstand betritt, hat er sich beim Aufsichtsführenden zu melden.
b) Jeder Schütze hat den Anweisungen des Aufsichtsführenden Folge zu leisten.Die Regelungen
waren somit auf das Wesentliche beschränkt.

Der neugegründete Verein stellte sich auch bei der ersten Gelegenheit der Konkurrenz und belegte

bei den Rundenkämpfen 1959/1960 unter 20 Mannschaften den 5. Platz. Im darauffolgenden Jahr

war unser Verein bereits mit 2 Mannschaften vertreten, wobei die 1. Mannschaft auch prompt Kreissieger wurde (natürlich alles Luftgewehr).Der erste freundschaftliche Kontakt auf Vereinsebene fand am 25.06.1961 statt, als ein Schützenverein aus Schnait im Remstal zu einem Freundschaftsschiessen mit anschliessendem gemütlichen Beisammensein in Rohrbach begrüsst werden konnte. Noch im selben Jahr fand ein Gegenbesuch im Rahmen eines Vereinsausfluges statt. Nach Kontakten nach Rohrbach im Hunsrück und nach Elchesheim bei Rastatt im Jahr 1980 blieb bis zum heutigen Tag ein gut gepflegter Kontakt, in Form von Freundschaftsschiessen und Einladungen zu den jeweiligen Königsfeiern, zum Schützenverein Elchesheim.

In der Generalversammlung vom 03.04.1962, also genau drei Jahre nach Vereinsgründung wurde neben der 1. Vereinssatzung auch der Bau des Vereinsheims am Sportplatz beschlossen. Das erforderliche Gelände wurde von der Ortsgemeinde Rohrbach zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Ortsgemeinde Rohrbach unseren Schützenverein bisher stets wohlwollend begleitet hat und wir hier bei Problemen immer ein offenes Ohr fanden. Wir wünschen uns alle dass dieses gute Verhältnis auch in Zukunft fortbestehen möge

Der Bau des Schützenhauses ging zügig voran und wurde ausschliesslich in Eigenleistung erstellt. Die Arbeitseinsätze fanden abends und an den Wochenenden statt. Der Einzug ins neue Schützenhaus gelang bereits im August 1963.Zunächst wurden die Luftgewehrstände im späteren Gastwirtschaftsraum installiert. Hier wurde trainiert und Wettkämpfe ausgetragen. Aufenthaltsraum war der spätere Küchenbereich. Im Jahr 1964 erfolgte der Ausbau der 8 Luftgewehrstände. Danach also ab November 1964 wurden die Trainingszeiten neben Freitagabend zusätzlich um den Sonntagmorgen erweitert, um der Jugend die Möglichkeit zum Training einzuräumen.

Nach und nach wurden die Vereinsanlagen ergänzt und erweitert.
Am 13.6.1971 fand eine Einweihung des Schiesstandes statt. Vermutlich handelte es sich um die 4 KK-Stände (50m) und die 5 Pistolenstände (25m), die nach und nach den 10 Luftgewehrständen angegliedert wurden. Die Anlagen wurden allerdings erst Jahre später um die erforderlichen automatischen Scheibenzuganlagen auf dem KK-Stand bzw. elektronische Scheibendrehanlage der Pistolenstände ergänzt
 
Waren die Schützenschwestern und Schützenbrüder in den frühen Jahren noch damit zufrieden, ihre Ziel- und Treffsicherheit mit dem Luftgewehr unter Beweis zu stellen sind dann die schiessportlichen Anforderungen und der Trainingsbedarf bis heute wesentlich anspruchsvoller geworden. Die Dachorganisationen entwickelten in ihren Regelwerken immer mehr Varianten von Wettkampfdisziplinen für Luftgewehr, Luftpistole, KK-Gewehr, Sport- und Grosskaliberpistole. Diesen erweiterten Anforderungen waren unsere Standanlagen dann nicht mehr gewachsen. Nach eingehenden Überlegungen wurden dann die Erweiterung der Standanlagen beschlossen. Erste Anfänge, ein Bauplan unseres damaligen Schiessleiters Wilfried Molzberger, war den immer höher werdenden baurechtlichen und sicherheitstechnischen Anforderungen nicht mehr gewachsen und wurde 1982 abgelehnt.Schützenhilfe erhielten wir von der Verbandsgemeindeverwaltung die deren Bauabteilung anwies uns die notwendigen Planunterlagen zu erstellen, so daß uns 1986 einfertiger Bauplan vorlag der dann auch genehmigt wurde.Die veranschlagte Gesamtsumme von 120.000 DM wurde zum Teil aus eigenen Mitteln, mit Zuschüssen der Ortsgemeinde und dem “Goldenen Plan des Sports”, der Eigenleistung der Mitglieder und einer nicht unerheblichen Spende eines Mitgliedes finanziert. Hierdurch konnte eine Kreditaufnahme vermieden werden.

Baubeginn war 1988, da überwiegend in Eigenleistung gebaut wurde war die Bauzeit relativ lange. Positive Nebenwirkung: es konnte ein veterinär-hygienische geeigneter Raum für unser jährliches Schlachtfest geschaffen werden.

Die Fertigstellung der 8 zusätzlichen KK-Stände war 1993, die Fertigstellung der 5 Pistolenstände Anfang 1995 und der Verein hatte somit am Tage der Einweihung im September 1995 zwar keinen Pfennig Guthaben aber auch keine Schulden

 
Heute verfügen wir über:

08 Stände 10m für LG,LP
10 Stände 25m für Sportpistole (Klein- und Großkaliber)
12 Stände 50m für KK-Gewehr- und Pistolendisziplinen davon 2 Stände veränderbar auf 15m
für Zimmerstutzen.

Die werden auch gebraucht, denn Rohrbacher Schützen waren immer schon erfolgreich Wir haben zwar nie in der Bundesliga geschossen, auch Deutsche Meister hatten wir noch nicht. Aber von Anfang an waren Rohrbacher Schützen an allen Meisterschaftswettbewerben beteiligt, ob Landes- Rheinland-Pfalz-, oder Deutsche Meisterschaften, Kreis- und Bezirksmeisterschaften waren obligatorisch. Rohrbacher Schützen waren eingeladen zu Landesvergleichen, zu Leistungs- und Förderkader.Unsere erweiterte Standkapazität hätte ausserdem den Effekt, dass in den letzten Jahren bei uns regelmässig Kreismeisterschaften ausgetragen werden.

Eine letzte finanzielle und arbeitsmäßige Kraftanstrengung haben wir mit der Renovierung unseres Gastwirtschaftsraumes hinter uns gebracht. Mit dem Einbau einer Gas-Zentralheizung, neuer Fenster und einer neuen Eingangstür.Darauf folgte 2004 der Bau eines Vordaches und den komplette Neuanstrich unseres Schützenhauses


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